Leistungsfähige Sicherheitsindustrie

Die GSoA-Initiative «Für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten» wurde am 29. November 2009 mit 68,2 Prozent Nein-Stimmen und 23 zu 0 Ständen deutlich verworfen. Der Arbeitskreis Sicherheit und Wehrtechnik (asuw) begrüsst das klare Bekenntnis der Schweizer Bevölkerung zur einheimischen Wehrtechnik-Industrie und damit zu einer glaubwürdigen Sicherheitspolitik.

Wir brauchen eine stolze, leistungsfähige Sicherheitsindustrie, weil:

  • In der wehrtechnischen Industrie steckt viel wertvolle Technologiekompetenz. Diese lassen sich auf zahlreiche zivile Produkte übertragen.
  • Schweizer Sicherheits- und Wehrtechnik schützt weltweit Polizisten, Soldaten und internationale Friedenstruppen.
  • Die Sicherheitsindustrie trägt massgeblich zum Erhalt der für die Armee und die Sicherheitsorgane notwendigen materiellen Bereitschaft bei und nimmt dabei auch als Wertschöpfungspartner eine wichtige Rolle ein.

Newsflash

Medienmitteilung vom 13. März 2020: Autonome Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Armee nicht gefährden

Deutlich über eintausend Schweizer Firmen mit tausenden Mitarbeitenden stellen –v.a. als Zulieferer – Güter für die Fertigung von militärischen Systemen her und fallen somit unter die Bezeichnung als Kriegsmaterialproduzenten. Dabei geht es um einen Industriezweig, der die entsprechenden Systeme der Schweizer Armee einsatzbereit halten kann. Die sog. Kriegsgeschäfteinitiative will die Finanzierung dieser Firmen massiv erschweren, was unmittelbar deren Existenz bedroht.

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Medienmitteilung vom 24.06.2019: Gegen die weitere Erosion sicherheitspolitischer Kompetenzen und Autonomie

Die heute eingereichte Volksinitiative «Gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer» (Korrektur-Initiative) schränkt den Entscheidungs- und
Handlungsspielraum der Behörden

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Medienmitteilung vom 11.03.2019 zum Ständerat steht zur heutigen Regelung und lehnt die beiden Motionen ab

Ständerat steht zur heutigen Regelung und lehnt die beiden Motionen ab

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